Auszug aus meinem Solidaritätsbrief an Bischof Dr. Mixa vom 23.2.2007
„Unterstützung für Ihren Warnruf“

Sehr geehrter Bischof,

mit vielen Christen - aus meiner Familie und aus meinem Umfeld - möchte ich Ihnen für Ihre öffentliche Warnung danken. In der Tat werden wir Zeuge einer schrittweisen Aushöhlung von Familie. Das fängt bei der Begrifflichkeit an („Familie ist, wo Verantwortung für Kinder übernommen wird“) und geht weiter zur Realität. Statt alles zu tun, um die Familien zu stärken, haben sich Staat und Gesellschaft geradezu dazu verschworen, den Familien Kompetenzen und Verantwort- lichkeiten zu nehmen. Der Irrglaube, der Staat könne es besser, ist durch die Erfahrungen in der DDR und in der ehemaligen Sowjetunion wahrhaftig widerlegt. Daß nun eine CDU-Ministerin gescheiterten sozialistischen Praktiken wieder Raum einräumen will, ist kaum verständlich. Zu Recht haben Sie herausgestellt, das Muttersein nicht auf den biologischen Vorgang zu reduzieren. Unser Land braucht in der Tat mehr Mütter, die die Kraft ihrer Liebe und Zuwendung möglichst lange und ungeteilt ihren kleinen Kindern zukommen lassen.
Nochmals hohe Anerkennung für Ihre klaren Worte. Weiter viel Kraft für Ihr bischöfliches Wirken.“
Datum: 23 Feb 2007
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